Am 12. März 2026 besuchte die Klasse 9a im Rahmen der Berufsorientierung das Theatermuseum in München. Dort drehte sich alles um spannende Ausbildungsberufe rund um die Entstehung einer Theateraufführung .
Anhand der Inszenierung von Shakespeare „Romeo und Julia“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie viele verschiedene Fachrichtungen an einer Produktion beteiligt sind. Vom Entwurf des Bühnenbilds über die Fertigung der Kostüme bis hin zur Beleuchtung und technischen Umsetzung – jede Aufführung ist Teamarbeit auf höchstem handwerklichen und kreativen Niveau. Am Beispiel der Anfertigung der Balkon- und Treppenkonstruktion als zentrales Element des Stückes zeigte sich, wie kreativ und komplex der Iszenierungsprozesse sein kann und welche Rolle dabei das Handwerk spielt.



Besonders beeindruckend war, wie vielfältig die Berufsbilder sind: Schreiner kümmern sich um Kulissen, Metallbauer oder Schlosser fertigen Konstruktionen für Bühnenaufbauten, Schneider und Maskenbildner gestalten Kostüme und Masken, Veranstaltungstechniker sorgen für Ton, Licht und Video, und Lichtdesigner schaffen die passende Atmosphäre für jede Szene. Viele Theater, insbesondere das Residenztheater und die Staatsoper bieten in diesen Bereichen sogar eigene Ausbildungsplätze an.
Im Anschluss an die Führung berichtete Bühnenmeisterin Rebecca Meier vom Residenztheater und ein technischer Leiter der Staatsoper aus ihrem Arbeitsalltag. Frau Meier erzählte von ihrem Werdegang und ihrer abwechslungsreichen und verantwortungsbewussten Arbeit und wie wichtig Teamarbeit und Genauigkeit auf, hinter und über der Bühne sind.
Mit vielen neuen Eindrücken und vielleicht sogar der einen oder anderen Berufsidee verließ die Klasse das Museum – ein gelungener und inspirierender Ausflug in die Welt hinter dem Vorhang.






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