🐒 Besuch der Tierparkschule im Tierpark München

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Ein besonderer Schultag erwartete die Schülerinnen und Schüler aller drei 5. und zwei der 6. Klassen: Im Rahmen des Biologieunterrichts besuchten sie gemeinsam mit Frau Lippert und Frau Bonny in den letzten beiden Monaten die Tierparkschule im Tierpark Hellabrunn. Dort konnten sie Tiere nicht nur aus dem Schulbuch kennenlernen, sondern hautnah erleben und wissenschaftlich beobachten.

Für die 5. Jahrgangsstufe stand ein spannendes Forschungsthema im Mittelpunkt: Primaten und ihr Verhalten. Unter dem Motto
„Affe ist nicht gleich Affe“
untersuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Affenarten ganz genau.

In Gruppen beobachteten sie:

  • Wie sich die Tiere fortbewegen?
  • Wie sie miteinander kommunizieren?
  • Wie sie spielen und soziale Bindungen zeigen?
  • Welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Arten gibt?

Schnell wurde klar: Jede Affenart hat besondere Verhaltensweisen und lebt unter unterschiedlichen Bedingungen.

Durch die Beobachtungen erkannten die Kinder, wie vielfältig die Welt der Primaten ist. Gleichzeitig lernten sie, warum viele dieser Tiere bedroht sind. Besonders die Zerstörung der Regenwälder stellt eine große Gefahr für ihren Lebensraum dar.

Gemeinsam erarbeiteten die Gruppen:

  • Gründe für die Abholzung der Regenwälder
  • Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen
  • Möglichkeiten, wie man die Regenwälder schützen kann (z. B. nachhaltiger Konsum, Schutzprojekte)

So wurde deutlich, dass Artenschutz und Umweltschutz eng miteinander verbunden sind.

Nach der intensiven Arbeitsphase folgte ein gemeinsamer Rundgang durch den Tierpark. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler weitere Tierarten entdecken und ihr Wissen aus dem Unterricht anwenden. Viele nutzten die Gelegenheit, Fotos zu machen und ihre Lieblingstiere zu beobachten.

Faszinierende Reptilienwelten – vom Wasser bis zur Wüste

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe besuchten im Rahmen der Tierparkschule eine spannende Veranstaltung zum Thema „Reptilien – vom Wasser bis zur Wüste“. Zunächst erkundeten sie eigenständig die verschiedenen Reptiliengruppen – von Schildkröten über Echsen bis zu Schlangen – und beobachteten genau deren Lebensweisen und Besonderheiten. Anschließend wurde das gesammelte Wissen mithilfe anschaulicher Materialien gemeinsam ausgewertet und vertieft.

Ein besonderes Augenmerk lag auch auf dem Zusammenhang zwischen Artenschutz und Tourismus:

  • Wie beeinflusst der Mensch durch Reisen und Freizeitverhalten die Lebensräume vieler Reptilien?
  • Welche Verantwortung haben wir, bedrohte Tierarten zu schützen?

    Diese Fragen regten die Schülerinnen und Schüler zu angeregten Diskussionen an und machten deutlich, wie wichtig bewusster Umgang mit Natur und Umwelt ist.

Der Besuch der Tierparkschule war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Die direkte Begegnung mit den Tieren, das eigenständige Forschen und das Lernen außerhalb des Klassenzimmers machten den Tag oder die Tage zu einem echten Highlight des Unterrichts.

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