Im Nähkurs unserer Schule ging es in diesem Jahr alles andere als „fad“ zu – auch wenn der Faden anfangs durchaus die ein oder andere Herausforderung darstellte. Unsere kleine, aber feine Gruppe aus 7 hochmotivierten Fünft- und Sechstklässlerinnen startete zunächst mit den Grundlagen: Nähmaschinen kennenlernen, Fäden einlegen und – zur allgemeinen Beruhigung – erst einmal ganz ohne Faden auf Papier losnähen. Das sorgte nicht nur für krakelige Kunstwerke, sondern auch für erste Erfolgserlebnisse ohne Verknotungsgefahr.

Schon bald wagten wir uns an das erste echte Projekt: duftende Lavendelsäckchen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch den heimischen Kleiderschrank aufwerten. Danach wurde es praktisch – mit selbstgenähten Utensilos, in denen jetzt allerlei Krimskrams stilvoll verstaut werden kann. Den krönenden Abschluss bildeten schließlich Turnbeutel und Stirnbänder, die mit viel Stolz präsentiert wurden.
Natürlich lief nicht immer alles wie am Schnürchen: Fäden rissen, Nähte verliefen schief und das ein oder andere Werk musste beherzt wieder aufgetrennt werden. Doch genau das gehört dazu – und wurde mit Humor und Durchhaltevermögen gemeistert. Trotz kleiner „Nähdramen“ blieb die Motivation durchgehend hoch und der Spaß kam nie zu kurz.
Fazit: Ein Kurs voller Kreativität, kleiner Herausforderungen und großer Erfolgserlebnisse – und definitiv mit ganz viel Herz (und Faden) genäht! 🧵✨
Julia Hammerbacher








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