Vom 25. bis 27. März machte sich die Klasse 7d gemeinsam mit Frau Schmidt und Herrn Seelos auf den Weg nach Nürnberg – im Gepäck: gute Laune und viel Energie. Die Jugendherberge in der Kaiserburg oberhalb der Altstadt veranschaulichte den Schülerinnen und Schülern wie anstrengend es sein konnte, einen Burgberg zu erklimmen. Aber der tolle Blick entschädigte nach dem Verschnaufen.
Ganz neu war Nürnberg für viele allerdings nicht: Bereits im Geschichts- und Deutschunterricht hatten wir uns intensiv mit der Stadt beschäftigt. Besonders das Buch „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“, in dem der zwölfjährige Oskar in die Zeit Albrecht Dürers reist, hatte uns einen anschaulichen Einblick in das mittelalterliche Nürnberg gegeben. Umso spannender war es nun, die Schauplätze gewissermaßen „in echt“ zu erleben.
Tagsüber standen Kultur und Stadtgeschichte auf dem Programm. Bei den Führungen durch die Kaiserburg und die Lochgefängnisse tauchten wir tief in das mittelalterliche Nürnberg ein. Besonders die dunklen, engen Gefängniszellen sorgten für Staunen – und bei manchen auch für ein leicht mulmiges Gefühl. Natürlich konnte ein Besuch im Albrecht Dürer Haus nicht fehlen. Dort erfuhren wir, dass Dürer einer der ersten Künstler war, der seine Werke mit einem eigenen Zeichen signierte – und damit so etwas wie eine „Marke“ schuf. Viele von uns kannten seine berühmten Werke bereits: den detailreichen Feldhasen oder das Selbstporträt, auf dem er fast ein wenig wie Jesus aussieht.
Der absolute Höhepunkt der Fahrt war jedoch die Nachtführung mit dem Henker. Mit schaurig-spannenden Geschichten über Verurteilte, Strafen und das Leben im Mittelalter zog er uns alle in seinen Bann. Plötzlich wurde es ganz still in der Gruppe – ein eher seltener Zustand. Die Mischung aus Grusel, Geschichte und Dunkelheit machte diese Führung zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Zurück in der Jugendherberge war die Müdigkeit dann zwar kurz Thema – hielt aber nicht lange an. Schließlich hatte man sich ja vorgenommen, die Zeit voll auszukosten. Die einen spielten Karten, die anderen chillten bei Musik und „gesunden“ Snacks.
Am Ende waren sich alle einig: Die drei Tage in Nürnberg waren spannend und erlebnisreich.






















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