Sicherer im Netz unterwegs

In diesem Schuljahr fand das Projekt „Netzgänger“, das SchülerInnen in ihrer Medienkompetenz stärken soll, in den 5. und 6. Klassen am 25./26. und 29./30. November 2021 statt.

Wieder haben die Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen für Kleingruppen verschiedene Workshops in Rollenspielen, Übungen und kleinen Tutorials angeboten, worauf die 5. und 6. Klässler mit ihren eigenen Erfahrungen reagieren konnten.

Angebotene Workshops:

1. Virtuelle Spielewelten SPIELEN MACHT SPAß ! ABER WO SIND DIE GRENZEN?

2. Soziale Netzwerke WIE KOMMUNIZIERE ICH SICHER UND MIT FREUDE MIT ANDEREN?

3. Cybermobbing WAS KANN ICH BEI MOBBING IM NETZ TUN?

4. Smart im Netz WIE SCHÜTZE ICH MEINE DATEN?

Einiges haben die Kinder auf jeden Fall dazu gelernt.
Hier die notierten Eindrücke

Joel: Es war cool und ich habe daraus gelernt, nicht alle cookies anzunehmen und mich nicht bei Glücksspielen anzumelden. Kristian, Dion und ich haben auch ein cooles Spiel entwickelt.

Laura: Mir war bewusst, dass cyber-Mobbing nicht toll ist. Aber das es so heftige Folgen haben kann, wusste ich nicht. Ich versuche ab jetzt im Internet mehr aufzupassen.

Leonie: Die Netzgänger-Projekt waren sehr interessant. Wir haben gute Ratschläge bekommen, wie man sich im Internet schützen kann.

Gabrijel: Das Projekt war geil. Wir durften sogar ein eigenes Spiel entwickeln.

Luise: Die 10.Klässler waren sehr nett und höflich. Sie haben uns viel beigebracht. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihnen zusammen zu arbeiten.

Die Peers aus den 10. Klassen waren:

10a Paul, Jannik, Zahed, Teoman, Jones und Denise

10b Arlinda

10c Elena, Charlotte, Sara, Carla, Kianaz, Melina

10d Samantha

Die gute Ausbildung der 10. Klässler fand durch die Unterstützung von condrobs e.V. mithilfe von Frau Daskalova statt. Frau Urban und Herrn Sorg unterstützten die Schülerinnen und Schüler in der Durchführung des Projekts.


Statusmitteilung

Gib AIDS keine Chance!

Am 24. November 2021 machten sich alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen auf den Weg zum Campus der LMU München. Dort besuchten sie gemeinsam mit Frau Bonny, Herrn Vietz, Herrn Neß, Frau Rüttgers und Herrn Königsbauer einen Vortrag zu den Risiken der HIV-Infektion und anderer Geschlechtskrankheiten.

Sehr anschaulich und eindringlich ging Dr. Stefan Zippel, Leiter der Psychosozialen Beratungsstelle an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, auf dieses brisante Thema der Prävention und des Risikoverhaltens beim Geschlechtsverkehr ein.

Dass die AIDS-Prävention an den Schulen auch nach fast 30 Jahren der Entdeckung des Krankheitsbildes AIDS, und dessen Erregers, des HI-Virus, notwendig ist, wird durch die tägliche Anzahl an Opfern verdeutlicht. Weltweit sind 37,7 Millionen Menschen (statista 2020) mit HIV infiziert oder bereits an AIDS erkrankt. In Deutschland sinkt seit längerem das Gefahren-Bewusstsein.

Nach wie vor ist die Krankheit AIDS nicht heilbar. Eine gezielte Aufklärung bleibt deshalb das wirksamste und wichtigste Instrument bei der Bekämpfung des HI-Virus. Denn wer gut aufgeklärt ist, kann sich schützen.

Audio

Online-Lesung der preisgekrönten Jugendbuchautorin Tamara Bach in der Klasse 6c

Im Rahmen der 62. Münchner Bücherschau, die alljährlich im Gasteig stattfindet, wollte die Klasse 6c an der Lesung der Kinder-und Jugendbuchautorin Tamara Bach teilnehmen. Leider konnte die Veranstaltung dann am 24. November 2021 nur online stattfinden. Sie stellte ihr 1. Kinderbuch mit dem eigenartigen Titel „Das Pferd ist ein Hund“ vor.

Zuerst wurde die Autorin, die in Berlin lebt und mit dem zahlreichen Jugendbüchern wie „Marsmädchen“, „Vierzehn“, „Wörter mit L.“ oder „Was vom Sommer übrig bleibt“ bekannt geworden ist, vorgestellt. Sie hat gleich für ihr 1. Buch („Marsmädchen“) den Jugendliteraturpreis und in diesem Jahr den James-Krüss-Preis für ihr Werk erhalten.

Überrascht wurden die Schülerinnen und Schüler der 6c, als die Moderatorin in der ersten Fragerunde mit einer von uns eingereichten Frage begann: Wie kam Ihnen die Idee zu dem Buch?

Tamara Bach (sinngemäß): Ich hatte im letzten Jahr einen Hund adoptiert. Leider mochte der Hund keine Kinder und ich musste ihn wieder zurückgeben, weil in meinem Haus viele Kinder wohnen. Sie hatten sich schon darauf gefreut, mit dem Hund zu spielen und mit ihm Gassi gehen zu dürfen. Doch leider bekamen sie ihn nie zu sehen. Aber so war die Idee für eine Geschichte von einem unsichtbaren Hund geboren.

Anschließend las sie das erste Kapitel des Buches „Das Pferd ist ein Hund“ vor, in dem es um die Geschwister Luze und Klara geht. Luze, eine Grundschülerin, ist sehr allein, weil ihr Freund weggezogen ist und sie nun kaum noch redet. Als es KÄLTEFREI (schulfrei wegen eisiger Kälte) gibt, bildet sie sich einen Hund ein, den sie „das Pferd“ nennt. Ihre Schwester tut so, als würde sie ihr glauben.

Aurelien
Josipa
Hanna

Dann gab es eine 2. Runde, in der die Autorin Fragen der Schülerinnen und Schüler auch anderer Schulen beantwortete. Zum Abschluss präsentierte die Schriftstellerin das 2. Kapitel, in dem Klara vorgestellt wird. Sie ist 12 Jahre alt und in Vincent, einen zwei Jahre älteren Jungen verliebt, dem sie ständig folgt und dem sie Witze erzählt, die er nicht lustig findet. (PS: In diesem Buch gibt es deshalb sehr, sehr viele Witze.)

Marie
Kristian
Leonie
Melina

Wie es weiter geht und ob Luze einen richtigen Hund bekommt und ob Klara und Vincent zusammenkommen, haben wir nicht erfahren. Dazu müsste man natürlich das Buch lesen.

„Mein Urgroßvater war Häftling im KZ“

In der Stunde der Nachbesprechung des Besuches der KZ-Gedenkstätte Dachau gab es in der Klasse 10a einen für die Schülerinnen und Schüler sowie für mich sehr besonderen Moment.

Maximilian Schmidt hatte zur Geschichtsstunde Erinnerungsstücke seines Urgroßvaters Willibald Schmidt dabei. Willibald Schmidt, geboren am 09. April 1908 in München, war Mitglied der KPD und wurde 1935 erstmals im KZ Dachau inhaftiert.
Nach und nach betrachteten wir gemeinsam diese Dokumente und Erinnerungsstücke, die Maximilian von seiner Oma, der Tochter von Willi Schmidt erhalten hatte.
Der erste Blick fiel auf die Häftlingshose mit dem roten Winkel für politische Gefangene mit der Nummer 5971. Dann kam die Entlassungsurkunde vom 22.Oktober 1937 zum Vorschein. Wir sprachen darüber, dass Häftlinge bei der Entlassung aus einem Konzentrationslager unterschreiben mussten, über die Zeit ihrer Inhaftierung zu schweigen, da ansonsten die erneute Verhaftung drohte.

Die Häftlingshose mit dem roten Winkel für politische Gefangene und der Häftlingsnummer

Ein persönlicher Brief von Willi Schmidt an seinen Bruder Hans Schmidt in München Großhadern zeigte, dass nach der Entlassung 1937 eine erneute Inhaftierung ins KZ-Buchenwald für den Urgroßvater von Maxi erfolgte.

Entlassungsurkunde aus dem KZ Dachau 22.Oktober 1937

Der Brief war vom 11.Februar 1945, zwei Monate vor der Befreiung des Lagers durch die Sowjetarmee. Ich las den Brief mit Einwilligung von Maxi vor. Sein Urgroßvater ahnte wohl, dass der Krieg nicht mehr lange dauern würde und hoffte nach 11 Jahren KZ-Haft seine Familie wiedersehen zu können. Sein Wunsch ging in Erfüllung. Er erlebte nach dem Krieg das Aufwachsen seiner Tochter, Maxis Großmutter.

Doch ein Zeitungsartikel aus dem Jahre 1960 zeigte, dass Willi Schmidt sehr krank aus seiner KZ-Haftzeit nach Hause kam. Tbc, eine Lungenerkrankung, die damals nur schwer geheilt werden konnte, führte zum frühen Tod von Willibald Schmidt im Jahre 1960. Der Zeitungsartikel zeigte das bittere Schicksal vieler europäischer Familien in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts auf. Maximilians Urgroßvater hatte vier Brüder. Sein Vater starb im Ersten Weltkrieg, ein Bruder starb in der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1929, zwei Brüder im Zweiten Weltkrieg und sein Bruder Otto mit 46 Jahren ebenso wie er an den gesundheitlichen Folgen der KZ-Haft.

Der Zeitungsartikel über Tod von Willi Schmidt und dessen Familiengeschichte

Zum Gedenken an die schlimme Zeit der Haft nahm Willi Schmidt gemeinsam mit ehemaligen Häftlingen des KZ-Buchenwald an Weihnachten in den 50er Jahren mit dem britischen Radiosender, der BBC, eine Sendung in Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus auf. Eine Abschrift des Manuskripts der Radiosendung war das letzte Originaldokument in dieser Mappe.

Ich danke Maximilian und seiner Oma ganz herzlich für das Vertrauen, dass wir diese Dokumente in den Händen halten durften.

Gegen das Vergessen! In Erinnerung an eine schlimme Zeit. NIE WIEDER!

Audio

Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Am 15. Oktober 2021 besuchte die Klasse 10a gemeinsam mit Frau Goetting die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Mit einer professionellen Führung eines Lehrers des örtlichen Effner-Gymnasiums erfuhren die Schülerinnen und Schüler sehr viel über das Leid der dort Inhaftierten.


Von 1933 bis 1945 waren dort vorwiegend deutsche politische Gefangene, aber auch Häftlinge aus anderen europäischen Ländern und Juden inhaftiert. Dachau gehörte zu den ersten Konzentrationslagern des Hitlerregimes. Wir konnten uns vor Ort einen Eindruck vom Aufbau des Lagers, seinem Sicherheitssystem, dem Appellplatz, den Baracken sowie auch den Krematorien machen. Besonders bedrückend erlebten viele den Gang in die zur Tötung vorgesehene Gaskammer, auch wenn diese wohl nie in Betrieb genommen wurde.

Pressemappe: Gedenkstätte Dachau

Hier einige Eindrücke der Schüler:
Ben

Christian:
Für mich war der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers auf den ersten Blick sehr bedrückend, doch auf den zweiten Blick ein historischer Rückblick mit interessanten Informationen. Ein sehr bewegendender Ausflug.

Ilija

Nicolas:
Es war sehr interessant. Vor allem, wie die Häftlinge leben mussten. Ich habe sehr viel Respekt vor diesem Ort und den Menschen, die dort in Haft waren. Ich frage mich, wie man es schafft bei diesen Strafen und Regeln zu überleben?

Marvin

Teoman:
Ich fand den Besuch in der KZ-Gedenkstätte schockierend. Die verschiedenen Umstände und Gründe, warum Menschen inhaftiert wurden, waren genauso schrecklich wie Arbeitskommandos und Foltermethoden. Ich finde es aber gut, dass diese Seite von Deutschland nicht ignoriert wird und man darauf aufmerksam macht, dass dies passiert ist.

Piet

Maxi:
Ich fand den Besuch gut, weil ich davor keine Vorstellung von einem KZ hatte und nun weiß, wie ein Lager ungefähr aufgebaut war. Außerdem ist diese Verbindung zu meinem Uropa Willi noch einmal etwas ganz Besonderes. Ich hätte nie erwartet, dass so viele Menschen an einem so kleinen Ort so schlecht behandelt wurden und so etwas Grausames passieren konnte. Ich hätte gerne noch mehr originale Gebäude gesehen. Ich finde es wichtig, mit der Schule so einen Ort zu besuchen.

Han

Simon:
Mein Eindruck zum Besuch in Dachau war ziemlich gemischt. Einerseits war es sehr schlimm für mich zu hören, wie es den Inhaftierten damals ergangen ist und was ihnen angetan wurde. Doch andererseits ist es gut, dass diese Zeit hoffentlich nie wieder kommen wird. Besonders hat mich der Holocaust an den Juden getroffen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie Menschen andere Menschen einfach ermorden und verbrennen als wären sie Abfall und nichts wert.

Daniel

Zum Abschluss bestand die Möglichkeit, sich die Ausstellung mit Originaldokumenten und vielen anderen Aspekten der Inhaftierung, Ausbeutung und Ermordung von politisch und religiös Verfolgten anzuschauen. Auch der Ausbildung der SS-Wachmannschaften war ein Bereich gewidmet, weil diese konzentriert in Dachau für Gesamtdeutschland stattfand. Ihre Arbeitskraft wurde bis zur Erschöpfung in zahlreichen Betrieben Bayerns ausgebeutet, sehr viele kamen dadurch oder durch die Foltermethoden der SS ums Leben.

Bei der Klasse 10 a hinterlässt der Besuch der Gedenkstätte und die anschließende Unterrichtsstunde zur Nachbesprechung einen nachhaltigen Eindruck.

Video

Just Dance

Die Turnhalle war gesperrt. Der Sportunterricht fand im Klassenzimmer statt. Und es hieß: „Just dance!“

Die Mädchen der Sportgruppe der Klasse 8c haben zusammen mit Frau Kindig aus der Not heraus eine tolle Idee geboren. Mit Spaß und viel Freude wurde nach der Vorlage von „Just dance“ zum Titel „Timber“ von Pitbull ft. KeSha zwei Stunden getanzt.

Die eine Reihe tanzte die Moves von Denny und die anderen bewegten sich im Rhythmus des kuschligen Panda. In den folgenden Sportstunden wurde fleißig geübt. Das Tanzvideo kann sich sehen lassen.

Schaut euch selbst die Vorlage an und nutzt die Zeit an den endlos dunklen Wintertagen, um etwas Spaß zu haben.

Tanzen erhöht den GUTE-LAUNE-FAKTOR garantiert.

PS: Es gibt ein vielfältiges Angebot von verschiedenen Musikvideos zum Mittanzen.

Klasse 5b auf Klassenfahrt in Inzell

Kurz vor den Herbstferien, vom 25. bis 27. Oktober 2021, ging es für die neuen Schülerinnen und Schüler der Maria-Probst-Realschule auf eine dreitägige Klassenfahrt ins Schullandheim nach Inzell. Begleitet wurde die Klasse 5b von Herrn Sorg, Frau Schmidl und Frau Daskalova.

Bei wunderbarem Herbstwetter stand allen Aktivitäten in den Bayerischen Voralpen nichts im Wege. Schon am Nachmittag der Ankunft erkundete die Klasse mit einer kleinen Schnitzeljagd die Umgebung. Wer wollte, konnte auf dem Pferdehof zum Voltigieren oder aufs heißbegehrte Riesentrampolin. Am Abend gab es dann noch ein Fußballmatch.

Der Vormittag des 2. Tages stand im Zeichen der Teambildung. Verschiedene Übungen sollten zeigen, wie wichtig die Klassengemeinschaft gerade in einer Ganztagsklasse ist.

Am Nachmittag stand eine kleine Wanderung in Richtung Bäckeralm auf dem Programm. Für die einen war es ein kleiner Spaziergang, für die anderen eine kleine Herausforderung. Leider wurde das Ziel nicht ganz erreicht.

Leider mussten wir am nächsten Morgen schon unsere Sachen für die Heimreise packen. Nach dem Tischtennisspielen ging es dann zurück nach München. Die Zeit verging so schnell, dass das anfängliche Heimweh einiger Schüler schon wieder vergessen war.

Die Klasse 6a für drei Tage in Bad Tölz

Im Oktober 2021 war die Klasse 6a mit Herrn Königsbauer, Frau Urban und Frau Daskalova für drei Tage in der Jugendherberge Bad Tölz. Nach dem Beziehen der Zimmer, was schon vorab vor allem bei den Mädchen zu großen Diskussionen führte, ging es in einer Stadtrallye Richtung Altstadt.

Nach dem Abendessen versammelte sich die Klasse vor dem Lagerfeuer. Geschichten wurden erzählt, Marshmallows gegessen.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus (zu Nashbir`s Freude) zum Blomberg: Mit der Sesselbahn ging es hoch hinauf zum Kletterwald. Nach einer Einweisung, bei welcher der Respekt vor der Höhe bei manchen deutlich sichtbar war, ging es los: Vor allem beim Parcour Isartalien mit einem 10 Meter-Sprung zum Schluss war Mut gefragt. Aber auch der Partner Parcour war bei vielen sehr beliebt. Nach einer kleinen Wanderung zur Mittelstation und dem folgenden Sommerrodeln ging es zurück zum Putenschnitzel und Wedges in die Jugendherberge.

Freie Zeit wurde mit Fußball, Tischtennis, Badminton und Gesellschaftsspielen (6 nimmt!) gut genutzt. Nach einer letzten Nacht, in der eine Lehrkraft stinksauer war, und die andere Lehrkraft ihr Schwein pfeifen glaubte, ging es negativ getestet durch die Marktstraße zur Isar und anschließend wieder zurück zum Harras. Eine gelungene Klassenfahrt war zu Ende.